Quellen
Formeln und Werte der Rechner stammen aus Physik, Geometrie und der Forst- und Brennstoffliteratur. Hier steht je Themenbereich, welche Konstanten wir verwenden, woher sie kommen und wie weit sie in der Praxis streuen.
Institutionen und Publikationen
- Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ), Straubing: Brennstoffkennwerte für Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets, Umrechnungsfaktoren der Holzmaße.
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Gülzow: „Handbuch Bioenergie-Kleinanlagen" und die Basisdaten Bioenergie mit Heizwerten, Dichten und Umrechnungstabellen.
- C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing: Umrechnungsfaktoren Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter sowie Energiegehalte der Holzbrennstoffe.
- Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Freising: Merkblatt „Der Energieinhalt von Holz" mit Darrdichten und Heizwerten je Holzart.
- Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF), Groß-Umstadt: Praxiswerte zur Brennholzaufarbeitung und zu Stapelmaßen.
- Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV), § 3 Abs. 3: Scheitholz darf nur mit einem Feuchtegehalt unter 25 % bezogen auf das Trockengewicht verfeuert werden.
- ENplus-Zertifizierung für Holzpellets (Deutsches Pelletinstitut / European Pellet Council): Mindestheizwert und Schüttdichte, aus denen die Rechenwerte 4,9 kWh/kg und 650 kg/m³ abgeleitet sind.
Welche Konstanten wir verwenden
- Volumen: 1 Festmeter = 1,4 Raummeter; 1 Raummeter = 0,7 Festmeter; Ster = Raummeter. Schüttraummeter je Raummeter: 1,61 bei 25 cm, 1,43 bei 33 cm, 1,20 bei 50 cm Scheitlänge. Streuung je nach Stapelqualität und Scheitform etwa ±10 %.
- Heizwert je Raummeter, lufttrocken (15–20 % Wassergehalt): von 2.200 kWh (Hainbuche) über 2.100 (Buche, Eiche, Esche, Robinie), 1.900 (Ahorn, Birke), 1.700 (Lärche, Kiefer, Douglasie), 1.500 (Fichte, Tanne, Erle) bis 1.200 kWh (Pappel, Weide). Je Kilogramm: rund 4,1 kWh Laubholz, 4,3 kWh Nadelholz.
- Darrdichte je Holzart in kg/m³, von 730 (Robinie) und 620 (Hainbuche) über 560 (Buche, Esche) bis 380 (Fichte, Tanne) und 350 (Pappel). Streuung innerhalb einer Art etwa ±10 %.
- Heizwert nach Wassergehalt: Hu(w) = 18,5·(1−w) − 2,443·w MJ/kg, mit 18,5 MJ/kg für wasserfreies Holz und 2,443 MJ/kg Verdampfungsenthalpie des Wassers; 1 kWh = 3,6 MJ.
- Holzfeuchte u und Wassergehalt w: u = w/(1−w), w = u/(1+u). Die Grenze von 25 % Holzfeuchte entspricht 20 % Wassergehalt.
- Weitere Brennstoffe: Holzpellets 4,9 kWh/kg und 650 kg/m³; Holzbriketts 5,0 kWh/kg (Bereich 4,8–5,3); Heizöl 10 kWh/l; Erdgas 10 kWh/m³ (gerundet, der Brennwert steht auf der Gasrechnung).
- Spezifischer Heizwärmebedarf je Baustandard: Neubau KfW ~50, Neubau ~85, teilsaniert ~125, unsanierter Altbau ~200 kWh je m² und Jahr (Mittelwerte üblicher Bereiche). Spezifische Heizlast je Dämmstandard als Faustformel: 0,04 bis 0,10 kW je m³ Raumvolumen.
- Trocknungsdauer als Bereiche: Weich- und Nadelholz 12–18 Monate, mittelharte Hölzer 18–24, Hartholz 24–36 Monate; Lagerungsfaktor 0,8 (optimal) bis 1,25 (ungünstig).
Wie wir die Werte prüfen
Ein automatischer Selbsttest rechnet jede Formel gegen bekannte Beispiele aus den genannten Quellen durch, bevor eine Änderung veröffentlicht wird. Wo Quellen voneinander abweichen, verwenden wir den gerundeten Mittelwert und nennen die Streuung in der jeweiligen Referenztabelle. Die Kosten-Rechner enthalten keine festen Preise: Holz-, Öl-, Gas- und Strompreise gibt der Nutzer ein, damit die Seite ohne Wartung dauerhaft korrekt bleibt.
Was nicht aus Quellen stammt
Die Einordnungen in den Ratgebern und Hintergrundtexten, etwa Hinweise zum Stapeln, zum Messen der Holzfeuchte oder zur Wahl der Ofengröße, beruhen auf allgemein zugänglichem Fachwissen und der Praxis des Heizens mit Holz. Sie ersetzen keine Beratung durch Schornsteinfeger, Ofenbauer oder Energieberater, und wir kennzeichnen Richtwerte als solche.